Liebe Freunde,
kurz zum Link: Ja, es ist wieder ein Gartenprojekt in Gambia. Und nein, wir haben keine geheime Leidenschaft für afrikanischen Rettich – das hat sich einfach so ergeben.
Alpha, 24, früher Student, dann schwer an TBC erkrankt, wurde dank deutscher Ärzte gerettet, aber seine Lunge arbeitet seitdem eher im „Teilzeit-Modus“. Seine Mutter pflegte ihn so hingebungsvoll, dass sie ihre eigene Augen-OP immer verschob – bis es zu spät war. Heute ist sie blind.
Also übernimmt Alpha jetzt den Haushalt, inklusive seinem 10‑jährigen Neffen Demba. Wir schlugen ein Mini‑Gartenprojekt vor. Ergebnis:
Alpha baute einen Zaun gegen die gefräßigen Nachbarskühe.
Demba grub wie ein Weltmeister.
Die blinde Mutter säte jedes Korn mit Zen‑Präzision.
Die Kühe lieferten den Dünger – sehr großzügig, sehr regelmäßig.
Aus Deutschland kam Saatgut.
Und plötzlich sind bayerischer Rettich und Radieschen in Gambia Verkaufsschlager. Globalisierung kann so lecker sein.
Kosten für uns: 180 €. Nutzen: Eine Familie, die sich selbst versorgen kann.
Herausforderung: Alpha trägt jeden Liter Wasser 300 Meter weit. In der Sahelzone. Mehrmals täglich. Das ist Fitness, nur ohne Proteinshake.
Wenn ihr keine Euros übrig habt – kein Problem. Ein kurzer Kommentar, ein Lob, ein „Super gemacht, Alpha!“ wirkt Wunder für sein Selbstvertrauen.
Und ja: Die Facebook‑Gruppe gehört zu unseren vielen Gruppen, mit denen wir Menschen in Drittländern beraten. Reinschauen lohnt sich.

